Design Glossar

 

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Unser Design-Glossar soll den Zugang zum Thema Design erleichtern und den kompetenten Dialog fördern. Es soll anregen, Designbegriffe, mit denen wir arbeiten, besser zu verstehen und helfen, die Bedeutung von guter Gestaltung und deren Einflussfaktoren zu erklären. Unsere Auswahl ist subjektiv und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern ist als Einstieg zu verstehen.

A

Additive Fertigung

Die additive Fertigung (Additive Manufacturing, AM) umfasst alle Fertigungsverfahren, bei denen Material Schicht für Schicht aufgetragen wird und so dreidimensionale Gegenstände erzeugt werden. Sie beeinflusst nicht nur die Form und Statik eines Bauteils, der gesamte Entwicklungszyklus verändert sich. Siehe auch 3D Druck Mehr

Alleinstellungsmerkmal

Ein Alleinstellungsmerkmal (englisch: Unique selling proposition oder unique selling point, kurz auch USP) ist ein einzigartiges und herausragendes Leistungsmerkmal eines Produktes oder einer Dienstleistung. Es beschreibt einen Wettbewerbsvorteil, den sonst keiner anbietet. Siehe auch Design DNA Mehr

Anmutung

Die Anmutung eines Produkts entsteht durch die subjektive Wahrnehmung eines Objektes oder einer Situation. Es ist der erste spontane Eindruck, der Charakter und die Wirkung, die der Betrachter wahrnimmt, fühlt, bewertet und interpretiert. Diese Eindrücke können visuell, auditiv, haptisch oder olfaktorisch sein. Siehe auch Form follows emotion Mehr

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Augmented Reality

Augmented Reality (Deutsch: Erweiterte Realität) beschreibt die Erweiterung der realen Welt mit virtuellen Inhalten. Diese Inhalte können alle menschlichen Sinne ansprechen. Am meisten wird es allerdings im Zusammenhang mit visuellen Darstellungen verwendet.  Mehr

Authentisch

Authentizität (von griech./lat. = Echtheit, Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit) bedeutet auf Echtheit geprüft und „als Original befunden“. Als ein authentisches Produkt wird zum einen das Original selbst, aber auch ein mit dem Original identisches Produkt bezeichnet.  Mehr

Ästhetik

"Ästhetik ist die Theorie von der sinnlichen Wahrnehmung (von griech. „aisthesis“ = Wahrnehmung). Gemeint ist also nicht „das Schöne“ an sich, sondern die Lehre von den Gesetzmäßigkeiten und Grundlagen des Schönen (Harmonie), wie sie etwa in der Natur und der Kunst zu erkennen sind. Siehe auch Schönheit Mehr

B

Balance

Balance ist die ausgeglichene Verteilung der Gestaltungselemente, um Harmonie innerhalb einer Komposition zu schaffen. Balance kann durch verschiedene Anordnungen der einzelnen Elemente erzeugt werden: Symmetrisch, asymmetrisch, radial, dynamisch, stabil, formal, traditionell, horizontal / vertikal ausbalanciert, zentriert, linksbündig / rechtsbündig ausgerichtet. Siehe auch Harmonie Mehr

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Bedienelemente

Bedienelemente werden für die Navigation und Steuerung von Maschinen und Geräten genutzt.  Mehr

Benutzerführung

Die Benutzerführung hat das Ziel, den Bedienablauf eines Produktes oder Interfaces zu vereinfachen und den Nutzer mit Hilfe von intuitiv bedienbaren Schnittstellen durch verschiedene Informations-Architekturen zu navigieren.  Mehr

Benutzeroberfläche

Durch die zunehmende Digitalisierung aller Lebensbereiche werden intuitiv bedienbare Benutzeroberflächen immer wichtiger für den Menschen. Die Benutzeroberfläche ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Siehe auch User Interface Design Mehr

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Bionik

"Der menschliche Schöpfergeist kann verschiedene Erfindungen machen (...), doch nie wird ihm eine gelingen, die schöner, ökonomischer und geradliniger wäre als die der Natur, denn in ihren Erfindungen fehlt nichts, und nichts ist zu viel." Leonardo da Vinci

Bionik ist die Zusammensetzung aus den Begriffen Biologie und Technik und beschreibt das Lernen von der Natur. Das zentrale Element der Bionik ist das Übertragen von Phänomenen der Natur auf die Technik. Die bekannteste bionische Entdeckung ist der "Lotuseffekt".  Mehr

C

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CAD

CAD (en = Computer Aided Design, de = Rechnerunterstütztes Konstruieren) bezeichnet die rechnerunterstützte Erstellung geometrischer 3D-Modelle oder Körper. Je nach Anforderung wird das richtige Programm ausgewählt. Weit verbreitete CAD-Programme sind Rhinoceros, SolidWorks, Alias und Creo. Mehr

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CMF Color Material Finish

CMF Design beschreibt die grundlegenden Prinzipien von Farb-, Material- und Oberflächenqualität. Sie beeinflussen unsere Wahrnehmung und unsere Empfindungen.  Mehr

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Consumer Electronics

Consumer Electronics (de = Unterhaltungselektronik) ist der Sammelbegriff für elektronische Geräte des täglichen Gebrauchs und umfasst Geräte wie Smartphones, Laptops, etc. Die digitale Vernetzung und Informationstechnologie, Smart Homes und E-Health sowie soziale Medien beeinflussen nicht nur die neue Generation und bieten zahlreiche Möglichkeiten für technologische Innovationen, die das Leben der Nutzer einfacher, schöner und komfortabler machen. Mehr

Corporate Design Manual

Das Corporate Design Manual (deutsch: Design Handbuch) ist ein Dokument, in dem die Grundgestaltungselemente und Regeln des Corporate Designs eines Unternehmens festgehalten werden. Mehr

D

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Design DNA

Durch eine zukunftsweisende und übergreifende Produktdesign-Sprache (Design DNA) mit eigenständigen Signature Elements wird eine starke Positionierung der Marke, Zusammengehörigkeit und Wiedererkennung sowie eine nachvollziehbare Klarheit in der Sortimentsarchitektur erreicht. Siehe auch Alleinstellungsmerkmal Mehr

Design Freeze

(de = Design einfrieren) Das Design wird auf diesem Stand sozusagen „eingefroren“. Die Geometrie und die Proportionen, die Details wie Funktionselemente und Anordnung der technischen Bauteile, der Grundkörper, die Flächen und die Oberflächenqualitäten sollten zu diesem Zeitpunkt klar definiert und spezifiziert sein. Nach Möglichkeit sollten spätere Veränderungen vermieden werden, um die avisierten Zeit- und Kostenpläne einzuhalten und den Produktionstart nicht zu gefährden.  Mehr

Designrecht

Um den nachhaltigen Schutz eines Designs zu gewährleisten, ist es ratsam dieses beim Deutschen Patent- und Markenamt oder beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) als Geschmacks-, Gebrauchsmuster oder Patent anzumelden. Siehe auch Eingetragenes Design Mehr

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3D Druck

Der 3D-Druck ist ein Additives Fertigungungsverfahren, welches 3-dimensionale Objekte erzeugt, indem das entsprechende Material Schicht für Schicht aufgetragen wird. Nicht jedes Material und jedes Verfahren eignet sich für jede Anwendung. Doch die Bandbreite an unterschiedlichen Arten des 3D-Drucks ist groß und somit auch die Möglichkeiten zur Anwendung. Einige Verfahren erlauben auch die Verarbeitung von mehreren Werkstoffen gleichzeitig, so können beispielsweise starre, flexible und mehrfarbige Teile in einem Arbeitsschritt kombiniert werden. Siehe auch Additive Fertigung Mehr

E

Eingetragenes Design

Ein "Eingetragenes Design" ist ein gewerbliches Schutzrecht, das seinem Inhaber die ausschließliche Befugnis zur Benutzung einer ästhetischen Erscheinungsform (Gestalt, Farbe, Form) verleiht. Auf europäischer Ebene heißt sein Pendant "Geschmacksmuster", genauer gesagt "Gemeinschaftsgeschmacksmuster". Beide Begriffe meinen den gleichen Typ von Schutzrecht. Eingetragene Designs können auf nationaler Ebene (DPMA), europäischer Ebene (EUIPO) oder sogar international (WIPO) angemeldet werden. Siehe auch Designrecht Mehr

Ergonomie

Der Begriff Ergonomie setzt sich aus den altgriechischen Worten "ergon" (Arbeit, Werk) und "nomos" (Regel, Gesetz) zusammen. Das Ziel der Ergonomie ist es, die Nutzung von Gegenständen und Maschinen möglichst komfortabel zu gestalten und ein fehlerfreies, effizientes Arbeiten zu ermöglichen. Siehe auch Handhabung Mehr

F

Form follows emotion

Emotion (lat.: emovere = herausbewegen, emporwühlen) beschreibt eine psychische Erregung, eine Gemütsbewegung, ein Gefühl oder eine Gefühlsregung. Eine optimale Funktion und bestmögliche Handhabung zu erreichen ist Hauptbestandteil jeder Produktentwicklung, um sich allerdings im Wettbewerb hervor zu heben, muss ein emotionaler Faktor aufgebaut werden. Siehe auch Anmutung Mehr

Form follows function

Form follows function (de = Die Form folgt der Funktion) ist ein Gestaltungsleitsatz aus Design und Architektur, der beinhaltet, dass die Form sich aus der Funktion erschließt. Der Begriff ist Teil eines berühmten Zitats des amerikanischen Architekten Louis Henry Sullivan.  Mehr

G

Gleichfüge-Prinzip

Beim Gleichfüge-Prinzip müssen die einzelnen Teile in ihren Abmessungen und ihrer Geometrie nicht identisch sein wie beim Gleichteile-Prinzip – wohl aber in der Art, wie sie miteinander verbunden werden. Speziell entwickelte Module werden nach dem „plug and play“-Prinzip wie Legosteine integriert. Mehr

Gleichteile-Prinzip

Das Gleichteileprinzip (engl. COP = Carry Over Parts) bezeichnet ein Konzept, bei dem Bauteile unverändert in verschiedenen Produkten verwendet werden können. Dadurch erhöhen sich die Stückzahlen pro Teil und es reduzieren sich die Entwicklungs- und Herstellungskosten sowie der Aufwand und die Kosten für Werkzeugbau und Materialdisposition. Siehe auch Modulbauweise Mehr

H

Handhabung

Die Handhabung ist die Bedienung eines Produktes. Sie beschreibt die Interaktion zwischen Nutzer und Produkt - die Art und Weise, wie man es benutzt. Eine fehlerfreie Bedienung und die effiziente Interaktion steigern die Qualität der Nutzung und ermöglichen eine hohe Bedienerfreundlichkeit. Siehe auch Ergonomie Mehr

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Haptik

Haptik (griech.: "haptikos": greifbar) ist die Lehre vom Tastsinn. Dabei handelt es sich um das Begreifen eines Objektes durch tasten und berühren. Diese haptischen Reize werden zu Informationen umgewandelt und als Reaktion darauf entstehen positive oder negative Emotionen. Mehr

Harmonie

Harmonie (lat.-gr. „harmonia“ = Zusammenfügung, Einklang) beschreibt eine Ausgeglichenheit von unterschiedlichen Teilen, die zueinander passen, sich gegenseitig ergänzen und die gemeinsam eine ausgewogene Einheit bilden. Siehe auch Balance Mehr

HfG Ulm

Die Hochschule für Gestaltung Ulm bestand 1953 bis 1968 und gilt heute noch als eine der einflussreichsten Hochschulen für Gestalter weltweit. Sie wurde von Inge Scholl, Otl Aicher und Max Bill gegründet und die Errungenschaften sind noch heute von großer Bedeutung für die Ausbildung und Arbeit von Gestaltern. Mehr

I

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Icon

Ein Icon (aus griechisch εἰκών: Ikone oder auch Ikon für „Bildchen“) ist ein grafisches Zeichen, das eine klare Information oder Botschaft vermittelt -  auf das Wesentliche reduziert und für jedermann verständlich. Icons sind ein wichtiger Bestandteil von grafischen Benutzeroberflächen. Sie geben Hinweise auf die zugeordnete Aktion, die beim Anwählen ausgeführt wird, wie z.B. das Öffnen einer bestimmten App. Siehe auch Piktogramm Mehr

Identifikationsmerkmale

Merkmale zur Identifikation eines Designs sind entscheidend, um Unverwechselbarkeit zu generieren. Die Formsprache, Detailausprägung und Funktion sowie das Material und die Farbe sind dabei ausschlaggebend und sollten das Image einer Marke und deren Identität wiederspiegeln. Siehe auch Signature Element

Industrial Design Manual

Das Industrial Design Manual ist ein kompaktes, leicht verständliches Handbuch, in dem alle wichtigen Richtlinien und detaillierten Produktspezifikationen für aktuelle und zukünftige Entwicklungen einer Marke enthalten sind. Das Ziel des Industrial Design Manuals ist es, ein einheitliches Erscheinungsbild aufzubauen, das allen Produkten durch diese definierten Regeln Alleinstellung, Wiedererkennung und Identifikation mit der übergeordneteten Marke verleiht. Mehr

Industrie Design

Das Industrie Design, auch Industrial Design oder Produkt Design genannt, ist die Gestaltung von Produkten zur industriellen Serienfertigung. Neben der Kreativität, Neues zu denken und Mut zum Risiko zu haben, spielen auch das tiefe Verständnis, Produkte, deren Einsatz und Vermarktung ganzheitlich zu erfassen, eine große Rolle. Mehr

Innovation

Innovationen sind „Neuerungen" oder „Erneuerungen“ und entstehen aus neuen Ideen oder Erfindungen. Eine Innovation kann eine neue Funktion, eine neue Handhabung oder ein insgesamt neues Produkt sein. Als innovativ wird es bezeichnet, wenn diese Idee noch nicht bekannt ist und dem Kunden einen deutlich wahrnehmbaren Zusatznutzen bietet. Es ist ratsam, eine Innovation als Eingetragenes Design anzumelden. Mehr

Interaction Design

Das Interaction Design (deutsch: Interaktionsdesign) beschäftigt sich mit der intelligenten Gestaltung der Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Interaction Design umfasst alle Touchpoints, die ein Nutzer vor, während und nach der Nutzung eines Produktes erfährt – seine Erwartungen, seine psychologischen und physiologischen Reaktionen. All diese Erfahrungen beeinflussen die Wahrnehmung eines Produktes und einer Marke. Mehr

Iterativ

Iterativ heißt "wiederholend". Bei einem Iterativen Design geht es um einen sich wiederholenden Prozess zur permanenten Verbesserung eines Produktes durch einfache Prototypen, Tests und Analysen und neuen verbesserten Prototypen. Die Ergebnisse vorheriger Iterationen des Designs werden verfeinert und ständig optimiert.  Mehr

J

Japanische Reduktion

Die japanische Kultur ist geprägt von edler Schlichtheit und reduzierter Ästhetik. Japanisches Design wird oft als einfach und funktional bezeichnet. Auf eine poetische Art werden nicht nur Produkte entworfen, sondern Geschichten erzählt. Siehe auch Less is More Mehr

K

Kick-Off

Ein Kick-Off ist die Zusammenkunft des gesamten multidisziplinären Teams, um den Projektauftrag von allen Seiten zu erläutern und den "Startschuss" zu setzen. Zu diesem Treffen sollten möglichst alle beteiligten Ansprechpartner aus den unterschiedlichen Disziplinen zusammen kommen. Siehe auch Teamwork Mehr

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Kontrast

Ein Kontrast wird erzeugt, wenn zwei oder mehr Elemente mit unterschiedlichen Eigenschaften miteinander kombiniert werden. Wir können über den Kontrast in Bezug auf die Spannungsverhältnisse zwischen Gegensätzen nachdenken, wie z. B. schwarz und weiß, hart und weich, matt und glänzend oder organisch und geometrisch. Mehr

L

Less is More

(Deutsch: Weniger ist mehr) Ein Motto des deutsch-amerikanischen Architekten Mies van der Rohe, der kurzzeitig Bauhaus-Direktor war und später in die USA emigrieren musste. Mit dieser Aussage sollte eine neue Vorstellung des Bauens ohne schmückende Verzierungen bestärkt und vorangetrieben werden. Schlichte, einfache Formen sollten bevorzugt werden und die Reduzierung auf das Wesentliche stand im Zentrum von Architektur, Design und Kunst. Mehr

M

Minimalismus

Der Minimalismus ist eine Reduzierung auf das Wesentliche. Die Entstehung eines eleganten minimalistischen Designs, durch die Konzentrierung auf den Kern, ohne Materialverschwendung. Siehe auch Japanische Reduktion

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Mobility

Mobil zu sein ist der Garant für Lebensqualität, Selbstverwirklichung und einen hohen Freizeitwert. Mobilität ist ein großes menschliches Bedürfnis – sowohl wirtschaftlich als auch privat. Die Gestaltung von Transportmitteln und Verkehrssystemen verbindet ökologische Ziele, wirtschaftliche Anforderungen sowie regional unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse zu neuen intelligenten Gesamtkonzepten. Besonders in Großstädten entstehen neue Konzepte für die öffentliche Mobilitätsversorgung, die sich vor allem mit der digital vernetzten, CO2-freien Mobilität auseinander setzen.  Mehr

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Mock Up

Ein Mock Up (deutsch: Vorführmodell)  ist eine haptische oder visuelle Vorschau eines Produkts, welches noch keine Funktion besitzt und ausschließlich der Präsentation dient. Siehe auch Prototyp Mehr

Modulbauweise

Modulbauweise (auch Baustein- oder Baukastenprinzip) beschreibt die Aufteilung einer Einheit in unterschiedliche Teile (Module, Komponenten, Bausteine, etc.). Dank intelligenter Schnittstellen können die einzelnen Module miteinander verbunden und kostensparend miteinander kombiniert werden. Siehe auch Gleichteileprinzip Mehr

N

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit im Design bedeutet, mit Ressourcen umweltschonend umzugehen, damit unser Lebensraum bestehen bleibt. Ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Zusammenhänge werden berücksichtigt und die Sensibilisierung für nachhaltigere Konsum- und Lebensstile steht im Fokus von neuen Nachhaltigkeitskonzepten. Siehe auch Ökodesign Mehr

O

Ökologie

Ökologie ist eine Wissenschaft, die der Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt nachgeht und erforscht, wie sie sich gegenseitig beeinflussen.  Mehr

Ökodesign

Im Ökodesign beschäftigt man sich mit der Umweltverträglichkeit von Produkten. Hierbei geht es vorrangig um einen energiesparenden und möglichst schadstoffarmen Herstellungsprozess. Umweltfreundliche Materialien und ein möglichst rückstandsfreies Recyclingverfahren werden von Anfang an in den Entwicklungsprozess einbezogen. Siehe auch Nachhaltigkeit Mehr

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Outline

Unter dem Begriff Outline kann einerseits der Umriss eines Objektes verstanden werden, beispielsweise in Form einer Silhouette und andererseits eine skizzenhafte Liniendarstellung für Erklärungszwecke, wie z. B. eine Montage-, Bedienungsanleitung oder eine Funktionsillustration.

P

Piktogramm

(Latein „pictus“: Bild, „gramma“: Geschriebenes) Mit Piktogrammen lassen sich Orientierungssysteme, Bedienelemente und grafische Hinweise analog und digital erklären. Die Informationen werden auf bildhafte Weise, bestehend aus einfachen grafischen Symbolen vermittelt. Die Piktogramme sollten eindeutig und international verständlich sein. Siehe auch Icon Mehr

Produktdesign

Produktdesign umfasst den Entwurf und die gestalterische Entwicklung von Produkten. Ein Produkt ist der aussagekräftigste Botschafter einer Marke. Es sollte daher einzigartig und unverwechselbar sein und natürlich bestens funktionieren. Gutes Produktdesign ist maßgeschneidert, begeistert durch ein nachhaltiges Nutzererlebnis und verleiht einer Marke Authentizität und Vertrauen.

Proportion

Proportion ist die Beziehung von zwei oder mehr Elementen und wie sie zueinander angeordnet sind. Ausgewogene Proportionen im Design und in der Architektur werden oft als harmonisch und ausgeglichen bezeichnet. Mit guten Proportionen erzeugt man im Design Harmonie, Symmetrie oder Balance sowie Dynamik und Spannung. Siehe auch Balance Mehr

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Prototyp

Prototypen (gr. protos ,der Erste‘ und typos ,Urbild, Vorbild‘) sind Modelle, die den gesamten Entwicklungsprozess begleiten. Prototypen erlauben, die Diskussion von einem konzeptionellen und meist abstrakten Level auf ein konkretes, anfassbares und dadurch nachprüfbares Niveau zu heben. Versuchsmodelle ermöglichen das direkte Testen von Handhabung und Ergonomie, von Funktionalität und Technik, sowie der Proportionen und der ästhetischen Gesamterscheinung. Siehe auch Mock Up Mehr

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Public Design

Zum Public Design (de = Design im öffentlichen Raum) zählen Stadtmöbel, wie Bänke, Uhren, Spielplätze, Parkanlagen, Leuchten, Bushaltestellen und Orientierungs- und Informationssysteme. Mehr

Q

Qualität

Die Qualität (lateinisch: qualitas = Beschaffenheit, Merkmal, Eigenschaft, Zustand) beschreibt den Zustand von Stoffen, Objekten oder Vorgängen. Der Qualitätsbegriff kann subjektiv und objektiv interpretiert werden. Qualität ist die Übereinstimmung von Ist und Soll. Die Qualität gibt vor, wie sehr ein Produkt die bestehenden Anforderungen und Ansprüche erfüllt. Mehr

R

Rapid Manufacturing

(Deutsch: Schnelle Fertigung) Dank dieses Verfahrens ist eine rapide werkzeuglose Fertigung von Einzel- wie auch Gruppenprodukten möglich. Dazu werden ausschließlich die vorhandenen CAD Konstruktionensdaten benötigt. Siehe auch Additive Fertigung Mehr

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Rapid Prototyping

(Deutsch: Schneller Prototypbau) ist der Oberbegriff für verschiedene Fertigungsverfahren. Mit den 3D-Programmen wie SolidWorks, Creo Pro Engineer und Rhinoceros werden digital realitätstreue 3D Modelle konstruiert. Die schnellen 1:1 Prototypen werden unter anderem für die Marktforschung, für Akzeptanztests, für Messen oder für interne Präsentationen verwendet und begleiten den Entwicklungsprozess bis zur erfolgreichen Markteinführung. Siehe auch 3D Druck Mehr

Research

Im Research (Deutsch: Recherche) werden aktuelle Trends, neue Technologien und Materialien in verschiedenen Bereichen untersucht. Diese Erkenntnisse fließen in die Analyse ein und sind für die Entwicklung von neuen Ideen, Produkten, Innovationen und Zukunftsperspektiven unentbehrlich. Siehe auch Wettbewerbsanalyse Mehr

S

Schönheit

"Schönheit ist mehr, als das Auge erfassen kann. Neben dem Sehen sind Hören, Schmecken, Riechen und Tasten gleichermaßen empfänglich für Schönheit. Die Bedeutung von Schönheit geht aber sogar über unsere herkömmlichen Sinne hinaus und kann sich auf vielfältige Weise auf unseren sechsten Sinn beziehen. Siehe auch Ästhetik Mehr

Signature Element

Signature Elements (deutsch: Signatur Elemente) sind die wichtigsten Designmerkmale zur Identifizierung eines Produktes und einer Marke. Dazu gehören unverwechselbare Symbole, eigenständige Formgebung, prägnante Design-Elemente, Branding oder eine spezifische Farb- und Oberflächenqualität, die die Marke optimal repräsentieren und einen hohen Wiedererkennungswert schaffen. Das berühmteste Signature Element ist die "BMW Niere". Siehe auch Alleinstellungsmerkmal Mehr

1 trend research barski design

Socio Cultural

Ein soziokulturelles System ist eine menschliche Bevölkerung, die in ihrem ökologischen Kontext und als eines der vielen Subsysteme eines größeren Ökosystems betrachtet wird. Um eine erfolgreiche Innovation zu entwickeln, ist es wichtig, den soziokulturellen Hintergrund der Fokusgruppe genau zu untersuchen und ihre Träume, Wünsche und Erwartungen zu verstehen. Mehr

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Storytelling

(Deutsch: Geschichtenerzählen) Unter Storytelling versteht man die Darstellung von Szenarien, welche mündlich oder anhand von Skizzen, Bildern, Videos oder Animationen präsentiert werden. In der Produktentwicklung ist es ein beliebtes Tool, um die aktuelle Nutzung zu veranschaulichen und anschließend sämtiche Handlungsabläufe zu verbessern. Mehr

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Structural Packaging

(Deutsch: Strukturelle Verpackung) Hierbei ist das innovative und intelligente Verpacken eines Produkts gemeint, um das Erlebnis eines Benutzers zu steigern. Denn eine Verpackung ist schon lange nicht mehr nur eine Versandbox oder ein Produktschutz, sie ist ein unverzichtbares Erlebnis und trägt die gleiche Wichtigkeit wie das Produkt selbst. Siehe auch Verpackungsdesign Mehr

T

Teamwork

(Deutsch: Teamarbeit) Für Designer ist die Zusammenarbeit und der Austausch im Team unerlässlich, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Im Team werden Vorschläge bewertet, diskutiert und weiterentwickelt. Der freie Umgang mit neuen Ideen und Ansätzen bereichert jede Teamarbeit und führt zu schnellen und nicht vorhersehbaren Ergebnissen. Offenheit, Spontanität und ungebremste Kreativität bilden vor allem im Design die Basis für eine produktive Teamarbeit. Siehe auch Kick-Off Mehr

Trend Research

(Deutsch: Trend Recherche) Aktuelle Trends zu erkennen, zu beobachten, mit ihnen umzugehen und zukunftsorientiert zu handeln ist die Grundlage neuer Innovationen. Die Trend Recherche in verschiedenen Bereichen wie Lifestyle und Fashion, Fitness und Ernährung, Technik und Mobilität, sowie Architektur und Interior erweitert den Horizont und kann neue Perspektiven und Marktpotenziale eröffnen. Siehe auch Research Mehr

U

Universal Design

Universal Design (Deutsch: Universelle Gestaltung) soll die Bedürfnisse aller Menschen berücksichtigen, unabhängig von ihrem Alter, Größe, Geschlecht und Fähigkeiten. Ein nachhaltiges, intelligentes und langlebiges Universal Design ist leicht verständlich, barrierefrei und benutzerfreundlich. Mehr

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Usability

(Deutsch: Benutzerfreundlichkeit) Bei allen Schnittstellen zwischen Mensch und Technik spielen die Gebrauchstauglichkeit und der Workflow eine entscheidende Rolle. Mobile Endgeräte, medizintechnische Geräte oder komplexe Steueranlagen benötigen eine nutzerorientierte und fehlerfreie Bedienung und eine effiziente Interaktion. Mehr

User Centered Design

User Centered Design (deutsch: Nutzerorientierte Gestaltung) ist ein Designprozess, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Während der Entwicklung eines neuen Produkts werden die Ansprüche der Nutzer von allen Seiten beleuchtet und unter die Lupe genommen. Mehr

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15.08.2019

User Interface Design

(Deutsch: Gestaltung der Benutzeroberfläche)  Im User Interface Design werden digitale Schnittstellen gestaltet und programmiert, die den User schnell, einfach und intuitiv durch verschiedene Informationsarchitekturen navigieren. Siehe auch Benutzeroberfläche Mehr

V

barski design glossar vdid

VDID

VDID (Verband Deutscher Industrie Designer) wurde im Jahr 1959 gegründet und ist der Berufsverband der Industrie Designer in Deutschland. Der Verband hat die Aufgabe zwischen Industrie und Design, wie auch Politik und Gesellschaft zu vermitteln und fördert dabei die Kompetenz und Qualität im Industriedesign. Mehr

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Verpackungsdesign

Eine Verpackung ist das Aushängeschild eines Produkts und soll den Nutzer durch Form, Material und Farbe überzeugen und die Wertigkeit des verpackten Produkts unterstreichen. Anspruchsvolle Verpackungen sind attraktiv, eigenständig und unverwechselbar. Nachhaltige Materialien und Entsorgungsthemen spielen dabei eine immer größere Rolle. Siehe auch Structural Packaging

  Mehr

W

barski design glossar wettbewerbsanalyse

Wettbewerbsanalyse

In Wettbewerbsanalysen werden die Produkte anderer Wettbewerber untersucht, analysiert und typologisiert. Produktvorteile und Leistungsmerkmale werden verglichen und gefiltert. Eine tiefergehende Wettbewerbsanalyse ist unerlässlich, um die Spielwiese für Neuentwicklungen zu öffnen und echte, eigenständige Benefits und Innovationen zu ermöglichen. Nur exklusive und intelligente Designlösungen bringen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil. Siehe auch Trend Research Mehr

X Y Z

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Zeitloses Design

Von einem zeitlosen Design ist die Rede, wenn ein Produkt den Zeitgeist überdauert und auch noch nach Jahren in nahezu unveränderter Form akzeptiert wird. Gegenstände, die wir heute als zeitlos bezeichnen sind vor allem gebrauchstauglich und auf das Wesentliche reduziert. Zu ihrer Zeit waren sie höchst innovativ und nach den damals neuesten Technologien gestaltet und hergestellt. Mehr

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